Ein Wäschekorb im Flur, Getränkekisten neben der Terrassentür und der Staubsauger im Schlafzimmerschrank: In vielen Haushalten verteilt sich das, was niemand sehen möchte, auf sämtliche Zimmer. Ein eigener Nebenraum beendet diesen Zustand. Sie können Ihren Hauswirtschaftsraum sinnvoll einrichten und schaffen damit einen Ort für Vorräte, Wäsche und Reinigungsgeräte. Dieser Blogbeitrag von KÜCHENBECK aus Leipzig erklärt Ihnen, welche Aufgaben dieser Raum erfüllt und worauf es bei Zuschnitt, Ausstattung und Technik ankommt.

Welche Aufgaben der Nebenraum erfüllt

Der Hauswirtschaftsraum wird häufig als HWR abgekürzt. Er bündelt an einer Stelle, was sonst quer durch die Wohnung wandert. Konserven und Getränkekisten lagern dort ebenso wie Waschmittel, Bügelbrett und Staubsauger. Küchengeräte, die Sie zweimal im Jahr benötigen, kosten im Kochbereich unnötig Stellfläche und stehen im HWR deutlich besser. Der Zuschnitt zählt dabei mehr als die reine Quadratmeterzahl. Selbst eine schmale Kammer unter der Treppe nimmt erstaunlich viel auf, wenn der Schrankausbau millimetergenau auf den Grundriss abgestimmt wird. Ihr Kochbereich bleibt dadurch frei von Dingen, die dort nur im Weg stehen. Die Waschmaschine verschwindet zugleich aus dem Bad, wo sie ohnehin selten gut passt.

Zonen planen, bevor die Schränke stehen

Ein Blick auf Ihre täglichen Abläufe lohnt sich, lange bevor die erste Front ausgesucht wird. Teilen Sie den Raum gedanklich in drei Bereiche: Vorrat, Wäsche und Reinigung. Lebensmittel gehören dabei möglichst weit weg von Putzmitteln, und der Waschplatz braucht Bewegungsfreiheit vor den Geräten. Rechnen Sie mit rund einem Meter freier Fläche, damit sich Türen und Klappen ohne Anstoßen öffnen lassen. Eine durchdachte Reihenfolge spart Ihnen täglich Wege, denn der Weg vom vollen Wäschekorb bis zum sortierten Schrank sollte in einer Linie verlaufen. Notieren Sie vorab, was täglich gebraucht wird und was saisonal zum Einsatz kommt. Diese Liste entscheidet später darüber, welcher Schrank auf Augenhöhe liegt.

Stauraum bis unter die Decke

Die eigentliche Stärke des Raums liegt im Volumen. Hochschränke bis zur Decke, tiefe Auszüge und stabile Regale verwandeln jede freie Wand in Lagerfläche. Schwere Kisten und große Gebinde stellen Sie bodennah ab, während Eingemachtes und Saisonware in die oberen Fächer wandert. Ein Apothekerauszug zieht seinen kompletten Inhalt heraus, sodass auch hinten Verstautes greifbar bleibt. Verstellbare Böden lassen sich anpassen, wenn sich Ihre Einkaufsgewohnheiten ändern. Vorratsgläser halten Reis und Nudeln trocken und zeigen den Füllstand sofort. Ein schmaler Hochauszug daneben nimmt Besen, Mopp und Kehrblech auf und hält sie aus dem Blickfeld.

Waschplatz und angenehme Arbeitshöhe

Der HWR taugt zu weit mehr als reinem Lagern. Eine durchgehende Arbeitsplatte schafft eine zweite Fläche zum Sortieren, Falten und Abstellen. Waschmaschine und Trockner finden darunter nebeneinander Platz oder stehen als Turm übereinander. Der Turm halbiert die Stellfläche. Ein Sockelpodest mit integrierter Schublade bringt die Trommel auf eine bequeme Höhe, sodass Sie sich beim Befüllen kaum noch bücken. Getrennte Körbe im Auszug sortieren Helles und Dunkles bereits vor dem Waschgang. Ausziehbare Trockenstangen und ein klappbares Bügelbrett verschwinden nach Gebrauch wieder hinter der Front, sodass Ihre Wohnräume frei von Wäscheständern bleiben. Die Arbeitsplatte in Hüfthöhe schont Ihren Rücken beim Zusammenlegen. Ein Deckentrockner hilft weiter, falls im Grundriss kein Platz für einen Ständer bleibt.

Anschlüsse, Raumklima und Licht

Die Technik bestimmt den Komfort und will früh festgelegt sein. Steckdosen, Wasserzulauf und Ablauf gehören in die erste Planungsphase, weil nachträglich verlegte Leitungen Zeit und Geld kosten. Ein zusätzliches Becken für Eimer und Lappen hält groben Schmutz von Ihrer Küchenspüle fern. Waschgeräte geben zudem Feuchtigkeit ab. Ohne Abzug schlägt sie sich an kühlen Wänden nieder und begünstigt Stockflecken. Stoßlüften am Fenster hilft, eine kontrollierte Belüftung arbeitet gleichmäßiger. Sechzehn bis achtzehn Grad genügen für die Vorräte. Ein warmweißes LED-Band unter dem oberen Schrankboden beleuchtet jede Ablage. Ein Wärmepumpentrockner belastet das Raumklima weniger als ein Ablufttrockner.

Oberflächen für den täglichen Gebrauch

Funktion und Optik schließen sich nicht aus. Namhafte Küchenhersteller liefern die Möbel für diesen Bereich aus demselben Programm wie Ihre Küche, wodurch Farbton, Griffbild und Frontmaterial ohne Bruch ineinander übergehen. Grifflose Ausführungen halten das Gesamtbild ruhig und lassen sich in einem Zug abwischen. Widerstandsfähige Materialien zahlen sich hier aus, denn dieser Bereich verkraftet täglich mehr Beanspruchung als ein Wohnzimmer. Eine abwaschbare Rückwand schützt die Wand hinter der Spüle vor Spritzern, und Fliesen oder wasserfester Vinylboden vertragen Nässe deutlich besser als Parkett. Metallgriffe halten Stößen von Eimern und Kisten dauerhaft stand. Ein heller Farbton lässt den Raum größer wirken.

Fazit: Hauswirtschaftsraum sinnvoll einrichten

Der HWR ist weit mehr als eine Abstellkammer. Sie können Ihren Hauswirtschaftsraum sinnvoll einrichten und gewinnen dadurch zusätzliche Lagerfläche, eine weitere Arbeitszone und eine festen Anlaufpunkt für alles rund um die Wäsche. Die Küche selbst bleibt aufgeräumt und wirkt großzügiger. Wenige Quadratmeter genügen, sofern die Aufteilung stimmt. Berücksichtigen Sie ihn bei einem Neubau oder einer Sanierung deshalb bereits in der ersten Skizze und nicht erst, wenn die Küche montiert ist. Unsere Partnerhersteller haben ein großes Sortiment an möglichen Varianten. Bei KÜCHENBECK in Leipzig fließen mehr als 100 Jahre Erfahrung in jede Beratung ein, und Planung, Lieferung sowie Montage übernehmen unsere Küchenplaner und eigene Monteurteams. Sie haben damit von der ersten Skizze bis zum letzten Handgriff feste Ansprechpartner. Vereinbaren Sie jetzt Ihren unverbindlichen Beratungstermin.

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